Wie oft sollte man Unterwäsche wechseln?

Alltag & Hygiene

Täglich wechseln, oder reicht auch mal ein zweiter Tag? Beim Thema Unterwäsche-Hygiene kursieren viele Meinungen, aber wenig fundierte Antworten. Wir haben uns angeschaut, was Fachleute dazu sagen.

Was Umfragen zeigen

Rund drei Viertel der Männer wechseln ihre Unterwäsche laut Umfragen täglich, der Rest greift seltener zu frischer Wäsche. Frauen liegen mit fast 87% deutlich darüber.

Prof. Markus Egert, Mikrobiologe an der Hochschule Furtwangen, ordnet gegenüber t-online ein: Die Keime auf der eigenen Unterwäsche sind größtenteils körpereigene Keime – wer gesund ist, wird davon in der Regel nicht krank.

Warum trotzdem täglicher Wechsel empfohlen wird

Auch wenn ein Tag mehr gesundheitlich meist unbedenklich ist, sprechen andere Gründe für den täglichen Wechsel: Komfort, Frischegefühl und – besonders bei körperlicher Aktivität – die Vermeidung von Gerüchen durch Schweiß.

Die unterschätzte Rolle des Materials

Wie frisch sich Unterwäsche über den Tag anfühlt, hängt stark vom Material ab. Stoffe, die Feuchtigkeit gut ableiten statt sie festzuhalten, sorgen für ein spürbar trockeneres Gefühl – gerade bei längeren Tragezeiten oder wärmeren Temperaturen.

Genau das ist einer der Gründe, warum wir bei unseren Lévo Bambusboxershorts 2.0 auf Bambusviskose setzen: Die Faser transportiert Feuchtigkeit aktiv von der Haut weg, statt sie wie viele Baumwollstoffe festzuhalten.

Fazit

Ein täglicher Wechsel ist keine strikte medizinische Notwendigkeit, aber die sinnvolle Gewohnheit für Frischegefühl und Komfort. Wie angenehm sich der Tag anfühlt, hängt dabei stark vom gewählten Material ab.

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